Fotos von Peter Schmitz

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Die schmale Mondsicher über Jardim do Mar

Ich hatte mir für Madeira extra einen kleinen Astro Tracker für ein normales Fotostativ gekauft, um mit der Sony ein paar langbelichtete Astroaufnahmen zu machen.

Allerdings gab es eine (der ganz wenigen) Strassenlaternen, die die Sicht auf Polaris unmöglich machten und sich der Tracker so nicht einnorden ließ.
Macht nichts, ich habe dann eben Einzelaufnahmen gemacht.

So konnte ich tatsächlich auch mal einen Monduntergang am Meer beobachten.


Madeira Mauereidechse

Die Madeira-Eidechse ist auf Madeira überall in sehr großer Zahl zu finden.
Sie sind recht scheu, kommen aber wieder relativ zügig aus ihrem Versteck, wenn man etwas Geduld aufbringt.
Die Farbe kann von braun über grün bis grau oder schwarz wechseln.
Aufgrund der hohen Anzahl an Mauereidechsen, ist die Borreliose auf Madeira praktisch unbekannt.
Sony A7 S
Sony 90 mm F2,8 Makro G
1/2000 Sek. f: 2,8 ISO:100


Über den Wolken in der Nähe von Porto Moniz/Madeira

Knapp eine Stunde Autofahrt, und man ist über den Wolken.
Das geht z. T. recht steil, aber über komfortable Strassen. Es gibt aber auch noch steilere und engere Strassen, wo ich ehrlich gesagt froh war, dass mir auf der Strecke keiner entgegen gekommen ist.
Sony A7 S
Zeiss Batis 2.8/18mm
1/250 Sek. f:11 ISO 100


Monarchfalter auf Madeira

Weiblicher Monarchfalter (Danaus plexippus) auf Madeira.
Sehr groß, sehr schön, immer in der Gruppe, meistens mit beschädigten Flügeln und selten in Ruhe.

So habe ich die Monarchfalter auf Madeira kennengelernt.
Zwar sind die Monarchen mittlerweile auch auf Madeira heimisch, allerdings nur sporadisch zu finden.

Die stark abgeflogenen Tiere scheinen aber darauf hinzudeuten, dass doch etliche der Falter aus Nordamerika (wo die Hauptpopulationen leben) durch starke Winde nach Madeira getragen werden. Die Falter segeln mit dem Wind über mehrere tausend km
Sony A7 S
Sony 90 mm F2,8 Makro G OSS
1/200 Sek. f:2,8 ISO100


„artE de pOrtas abErtas“

Kunst der offenen Türen, ein Kunstprojekt in der Altstadt von Fuchal, initiiert von Hernando Urrutia.
Seit 2011 werden die z. T. verkommenen und eintönigen schmucklose Türen in Kunstwerke verwandelt.
Es werden immer mehr Türen, auch in anderen Dörfern ist diese Idee aufgenommen worden.
Auch wenn die Künstler mit unterschiedlichen Talenten ausgestattet sind, eine schöne Idee, die Spaß macht.


Blüte des Plumeria Baums

im Casa Museu Frederico de Freitas
in Funchal/Madeira

Handyfoto Samsung Galaxy S7 edge
f/1,7 | 4,2 mm | 1/676 Sek. | ISO: 40


Rindviecher auf Madeira

Im Landesinneren begegnen sie einem immer wieder.
Freilaufende Rinder, vorzugsweise hinter unübersichtlichen Kurven.
Sony A7 S
Zeiss Batis 2,8/18mm
1/800 Sek. f:2,8 ISO100


Orangerotes Habichtskraut

Hieracium aurantiacum
Canon 5D MK III
Canon 100mm L IS USM
1/80 Sek.
f:8
ISO 250


M51, die Whirlpoolgalaxie

M51, Messier 51 , Whirlpoolgalaxie, NGC 5194 oder auch Strudelgalaxie.

ca. 4 Stunden Belichtung durch einen UHC Filter mit der Sony A7 s an einem Skywatcher 120/840 Esprit.
Beschnitt ca. 40 %.

Alle Namen meinen das gleiche Galaxien Päärchen im Sternbild Jagdthund welches in intensiver Wechselbeziehung steht.
Ich hatte vor ein paar Tagen schon mal ein Bild von M51 gezeigt.

M 51 hat einen nahen Begleiter. Im NGC-Katalog (new general catalogue) trägt er die Nummer NGC 5195.
Das ist der helle Bereich im unteren Galaxienfeld.

Durch die Gezeitenwirkung mit NGC5195 entstehen in M51 überdurchschnittlich viele neue Sterne. Man kann sehr viele, sehr massenreiche, sehr junge Sterne dort finden.
Ihnen ist aber nur eine , für astronomische Maßstäbe, extrem kurze Lebensdauer von einigen Millionen Jahren vergönnt. Dann ist der Kernbrennstoff aufgebraucht und die Sterne werden in einer Supernova explodieren. Davon konnte man in M51 in den letzten Jahren drei Stück verfolgen. Das ergibt dann wieder diese schönen farbenprächtigen Nebel, die allerdings auch nur einige zehntausend Jahre zu sehen sind.

Letztendlich wird sich aus diesem Staub wieder ein Stern bilden, der, im Gegensatz zu den ersten Sternen die sich gebildet haben, auch Metalle bzw. schwere Elemente enthält.

(In der Astrononomie werden alle Elemente höher als Helium im Periodensystem als Metalle bezeichnet)

In der Akkreditinsscheibe dieser neue Sterne werden sich wieder Planeten bilden, manche in der habitablen Zone, wo sich Wasser und somit Leben bilden kann.
Ohne diesen Prozess würde es unsere Sonne mit ihren winzigen Planeten, von dem wir einen bewohnen, nicht geben.

Insofern sind wir gar nicht so fern von unserem Osterfest, wo die Wiederauferstehung der zentrale Inhalt ist.
Ich habe das Bild mal bei astrobin astrometriert, dort kann man besser sehen, was sich da im Hintergrund noch alles tummelt. Die markierten Stellen sind allesamt Galaxien.

Ich wünsche Euch frohe Ostertage



zarte Ahornblüte im Mai

Canon D5 MK III
Canon Ef 180, 1:3,5 L USM
f:3,5; 1/200 Sek.; ISO 500

Ahorn-7794_1200px


Nigella Damascena

Jungfer im Grünen.

Canon 5D MK III
Canon EF 100, 1:2.8, L IS USM
Belichtungszeit:1/100 Sek.
Blende:5
ISO:100

Nigella Damascena


Nigella Damascena

Jungfer im Grünen.

Canon 5D MK III
Canon EF 100, 1:2.8, L IS USM
Belichtungszeit:1/100 Sek.
f:2,8
ISO:100


Spaltfrucht des Ahorn

Spaltfrucht des Ahorn.
Die richtigen Frühlings Motive konnte ich noch nicht entdecken.
Eine Aufnahme aus vergangenen Tagen.
Canon D5 MK II
Canon 100 mm L IS USM
1/125 Sek. f:3,5 ISO 100


Roter Schlitzahorn

Die winzigen Blüte wollen kaum stillhalten. Der leiseste Windhauch setzt sie in Bewegung.
Canon D5 MK III
Canon Ef 180, 1:3,5 L USM
1/200 Sek. f: 3,5 ISO: 400


Rosettennebel NGC2244

Heute möchte ich Euch mal 3 Bilder zeigen.
1. Das gestackte und bearbeitete Bild von 32 Einzelaufnahmen a 2 Minuten
2. ein Einzelbild
3. Das gestackte, unbearbeitete Bild

Die Schwierigkeit besteht darin, aus dem relativ farblosen Stack die Farben herauszukitzeln, ohne das das Bild zu sehr rauscht.
Die Aufnahmen wurden mit 50 Darks und 29 Flats mit AstroArt6 gestackt und mit Fits, Photoshop und ACDSee bearbeitet.

Der Rosettennebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 50 Lichtjahren.
Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244, der den Nebel zum Leuchten bringt.
Das sind sehr junge, erst wenige Millionen Jahre alte Sterne.9 Aufnahmen a. 10 Minuten.

Sony A7S nicht modifiziert
Skywatcher 120/800
34 x 120 Sek.; ISO 3200
Darks, Flats
gestackt mit AstroArt 6

50 Darks, 29 Flats
Gestackt mit AstroArt 5,
Bearbeitet mit AstroArt 6, Fits, Photoshop, ACDSee 9


Blick aus dem Aufzug im 9. Stock

Frankfurt
Sony A7 S
Canon TS-E 17mm f/4L
f/4 1/125 Sek. ISO100


Andromeda am 30.12.16 mit der Sony A7 s

Neuer Versuch mit der Sony A7 s an M31.
Die Andromeda Galaxie
Sony A7 s
69 x 180 Sek.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Iso 3200
keine Darks
50 Flats
50 Bias

Die Aufnahme zeigt noch ein deutliches Koma, das Problem konnten wir heute lösen.


Hochspannung

Letzte Woche für 5 Minuten in Hildesheim
Sony A7 s
Canon100-400 mm bei 400 mm
1/125 Sek.; f:10; ISO 12800


M33, die Dreiecks Galaxie

M33 am 28.11.16 bei mäßigem Seeing in Hildesheim.
Der Dreiecksnebel ist auch als Dreiecksgalaxie sowie als Triangulumnebel bekannt.
Messier 33 ist mit einem Durchmesser von etwa 50.000 bis 60.000 Lichtjahren nach dem Andromedanebel (ca. 150.000 Lichtjehre) und unserer Milchstraße (ca. 100.000 Lichtjahre) das drittgrößte Objekt in der Lokalen Gruppe.
M33 ist ca 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt.
Wegen ihrer geringen Flächenhelligkeit ist M 33 ohne Feldstecher oder Teleskop am Himmel gar nicht oder kaum zu sehen.
Sony A7 S an einen 16″ Orion Dall Kirkham
30 Aufnahme a 300 Sek.; ISO 3200
nachgeführt auf einer AP 1200 GTO

Shit happens. Habe heute beim Versuch neuer Software meinen Sternwartenrechner geschrottet. Und das bei klarem Himmel und früh untergehender Mondsichel.
Das wird mal wieder spannend, die Software komplett neu aufzusetzten.

m33_28-11-16_1200px


gehärtete Öltropfen

Tröpfchenbild mit ausgehärteten Öltropfen.

Canon D5 MK III
Canon 100 mm L IS USM
f:5; 1/5 Sek.; ISO 200
stehende-tropfen_1200px


elevator

Machienenraum in unserem Atelier.
Sony A7 S
f:13
1/25 Sek.
ISO 12800
24 mm

elevator


Herznebel und Seelennebel

Herznebel (IC 1805) und Sellennebel (IC1848) im Perseus-Arm der Milchstrasse.

Der riesige Herznebel ist ca. 7500 Lichtjahre entfernt.

Im Inneren des IC 1805, wie der Emmisionsnebel auch genannt wird, ist der offene Sternhaufen Melotte 15 zu finden.

Dort sind mit erst 1,5 Millionen Jahre Alter, sehr junge Sterne zu finden.

Der Durchmesser des Nebels beträgt ca 300 Lichtjahre.

Canon D5 MK II mod.
TS 71mm f/4.9 Imaging Star Flatfield Apo
Brennweite 347 mm
30 x 180 Sek.; 1250 ISO
30 Darks, keine Flats

herz_seelen-nebel


Schleier Nebel durch einen CLS Filter

Der Cirrus Nebel mit einem CLS Filter und 3 Std. Belichtungszeit.

Ein CLS Filter erhöht den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmels Hintergrund.
Durch sein große Halbwertsbreite lässt er viel Licht durch und die Sterne werden nur gering abgeschwächt. Ein CLS Filter blockt das Störlicht, z. B. der Strassenbeleuchtung.
d.h., die Emissionslinien von Nieder- Natrium und Hochdrucklampen vollständig ab. Dagegen werden alle wichtigen Emissionslinien astronomischer Objekte durchgelassen.

Das Seeing war ausnahmsweise mal besonders gut, so dass mir eine recht tiefe Aufnahme (für die geringe Belichtungszeit) gelungen ist.

Das Nebelgebiet hat einen Durchmesser von 70 Lichtjahren.

Recht neben dem Sturmvogel kann man schön die Dunkelwolke sehen, die dafür verantwortlich ist, dass auf der linken Seite der Region beim hellen Stern 52 Cygn, mehr und feinere Sterne zu sehen sind, als auf der rechten Seite.

(Der Sturmvogel ist das rechte Filament)

35 Aufnahmen a 300 Sek.
ISO 800, 30 Flats, 30 Darks
gestackt in Fits
bearbeitet mit ACDSee und Photoshop

schleiernebel-9-9-16-1200px1


Übersichts Aufnahme des Cirrus Nebel

(NGC 6960 + NGC 6974 + NGC 6979 + NGC 6992 + NGC 6995 + IC 1340)

Der Schleier-Nebel, wie er auch genannt wird, ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln.
Dieser Supernova Rest in ca. 1.500 Lichtjahren Entfernung, belegt am Himmel etwa ein Feld von 5-6 Vollmond Durchmessern.

Die Nebelschwaden des Cirrus leuchten nicht selber, vielmehr sind es die sich direkt im All bewegenden Gasmassen aus der Sternexplosion.
Die „Schockfront“der Sternenexplosion bewegt sich mit rasanter Geschwindigkeit im All aus und kollidiert mit der zufällig im Gebiet stehenden interstellaren Materie.

Dabei erhitzt sich die Materie so stark, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Die Aufnahme wollte ich die letzten Tage schon mal machen, doch die Batterie des Keypad der Montierung hatte ihren Geist aufgegeben.
Mit einem einfachen Batteriewechsel war es nicht getan. Die Batterie muss eingelötet werden, dazu muss man erst einmal eine Batterie mit Lötfahne finden.
Danach muss dann erst mal die Firmware neu installiert werden.
Das alles klappt natürlich nicht auf Anhieb
Plug & Play im Astrobereich gibt es einfach nicht.
Nun, jetzt läuft alles wieder.
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch etwas Licht zu sammeln.

Canon D5MK II mod.
TS imaging star 71 mm
Astro Physics 1200 GTO
15 x 300 Sek.; ISO 800
20 Darks
20 Flats
Bearbeitet mit Fitswork, ACDSee9, Photoshop
cirrus-1200-px


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