Fotos von Peter Schmitz

Stack

NGC 6960 im Cirrusnebel Aufnahme mit OIII Filter

Erstaunlich, was bei drei Aufnahmen a. 180 Sekunden mit einem OIII Filter schon zu sehen ist.
Der OIII Filter ist ein sogenannter Schmalband Filter und lässt nur das Licht des dreifach ionisierten Sauerstoffs durch.
Dadurch wird bei planetarischen Nebeln und sehr schwach leuchtenden Nebeln ein enormer Kontras-Gewinn erreicht.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Sony A7S astromodifiziert
3 Aufnahmen a 180 Sekunden, ISO 3200


NGC 6960 im Cirrus Nebel

NGC 6960 Sturmvogel im Cirrus Nebel am 20.9.19 in Hildesheim.
Leider war, bei ohnehin schlechtem Seeing, nach 17 Aufnahmen Schluß.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Sony A7S astromodifiziert
Astro-Physics 1200 GTO
TS APO Imaging Star71
Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TS FLAT 2,5 Vollformat
Fitswork, Photoshop, ACDSee 10
17 Aufnahmen a. 150 Sekunden, ISO 3200

Sturmvogel im Cirrusnebel, NGC 6960

NGC 6992 im Cirrus Nebel


M97, der Eulennebel und die M108 Surfboard Galaxie

Mond, mäßiges Seeing und nur 2 Std. Belichtung.
Skywatcher Esprit 120/840 und Sony A7s, 
48 Aufnahmen a. 150 Sek., 
nicht geguidet;
Darks, Flats, ISO 3200


M101, die Feuerrad Galaxie

Messier 101, die Feuerrad Galaxie, vom 20.3.18
Schöne Spiralalaxie, auch bekannt unter M101, NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder auch Feuerrad Galaxie im Sternbild großer Bär.
M101 ist kaum vorstellbare 22 Millionen Lichtjahre entfernt. Der Durchmesser dieser Galaxie beträgt ca. 170.000 Lichtjahre.

62 Aufnahmen a. 180 Sekunden, Iso 3200
Darks, Flats, keine Bias
Sony A7 s an einem 16″ ODK Dall Kirkham.


M42 , der Orion Nebel

Mäßiges Seeing, aber immerhin ein paar Sterne zu sehen.

16″ Orion UK Orion Dall Kirkham 400/2720
Sony A7 S mit UHC Filter

42 x 120 Sek., ISO 2000


Running Man und Orion Nebel

Es ist über ein halbes Jahr her, dass ich mal wieder Aufnahmen in der Sternwarte machen konnte.
Ich habe schon fast zwei Abende gebraucht, um Kameras, Anschlüsse und die Software in Betrieb zu nehmen.
Ist schon fast so, als fängt man neu an.
72 Aufnahmen Sony A7s, 120 Sek., Iso 2500; UHC Filter
am Skywatcher 120/840 Esprit.
32 Aufnahmen, ISO 3200, 120 Sek.
1 Aufnahme ISO 3200; 30 Sek.
keine Darks, Bias, Flats


Rosettennebel NGC2244

Heute möchte ich Euch mal 3 Bilder zeigen.
1. Das gestackte und bearbeitete Bild von 32 Einzelaufnahmen a 2 Minuten
2. ein Einzelbild
3. Das gestackte, unbearbeitete Bild

Die Schwierigkeit besteht darin, aus dem relativ farblosen Stack die Farben herauszukitzeln, ohne das das Bild zu sehr rauscht.
Die Aufnahmen wurden mit 50 Darks und 29 Flats mit AstroArt6 gestackt und mit Fits, Photoshop und ACDSee bearbeitet.

Der Rosettennebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 50 Lichtjahren.
Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244, der den Nebel zum Leuchten bringt.
Das sind sehr junge, erst wenige Millionen Jahre alte Sterne.9 Aufnahmen a. 10 Minuten.

Sony A7S nicht modifiziert
Skywatcher 120/800
34 x 120 Sek.; ISO 3200
Darks, Flats
gestackt mit AstroArt 6

50 Darks, 29 Flats
Gestackt mit AstroArt 5,
Bearbeitet mit AstroArt 6, Fits, Photoshop, ACDSee 9


Schleier Nebel durch einen CLS Filter

Der Cirrus Nebel mit einem CLS Filter und 3 Std. Belichtungszeit.

Ein CLS Filter erhöht den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmels Hintergrund.
Durch sein große Halbwertsbreite lässt er viel Licht durch und die Sterne werden nur gering abgeschwächt. Ein CLS Filter blockt das Störlicht, z. B. der Strassenbeleuchtung.
d.h., die Emissionslinien von Nieder- Natrium und Hochdrucklampen vollständig ab. Dagegen werden alle wichtigen Emissionslinien astronomischer Objekte durchgelassen.

Das Seeing war ausnahmsweise mal besonders gut, so dass mir eine recht tiefe Aufnahme (für die geringe Belichtungszeit) gelungen ist.

Das Nebelgebiet hat einen Durchmesser von 70 Lichtjahren.

Recht neben dem Sturmvogel kann man schön die Dunkelwolke sehen, die dafür verantwortlich ist, dass auf der linken Seite der Region beim hellen Stern 52 Cygn, mehr und feinere Sterne zu sehen sind, als auf der rechten Seite.

(Der Sturmvogel ist das rechte Filament)

35 Aufnahmen a 300 Sek.
ISO 800, 30 Flats, 30 Darks
gestackt in Fits
bearbeitet mit ACDSee und Photoshop

schleiernebel-9-9-16-1200px1


Übersichts Aufnahme des Cirrus Nebel

(NGC 6960 + NGC 6974 + NGC 6979 + NGC 6992 + NGC 6995 + IC 1340)

Der Schleier-Nebel, wie er auch genannt wird, ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln.
Dieser Supernova Rest in ca. 1.500 Lichtjahren Entfernung, belegt am Himmel etwa ein Feld von 5-6 Vollmond Durchmessern.

Die Nebelschwaden des Cirrus leuchten nicht selber, vielmehr sind es die sich direkt im All bewegenden Gasmassen aus der Sternexplosion.
Die „Schockfront“der Sternenexplosion bewegt sich mit rasanter Geschwindigkeit im All aus und kollidiert mit der zufällig im Gebiet stehenden interstellaren Materie.

Dabei erhitzt sich die Materie so stark, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Die Aufnahme wollte ich die letzten Tage schon mal machen, doch die Batterie des Keypad der Montierung hatte ihren Geist aufgegeben.
Mit einem einfachen Batteriewechsel war es nicht getan. Die Batterie muss eingelötet werden, dazu muss man erst einmal eine Batterie mit Lötfahne finden.
Danach muss dann erst mal die Firmware neu installiert werden.
Das alles klappt natürlich nicht auf Anhieb
Plug & Play im Astrobereich gibt es einfach nicht.
Nun, jetzt läuft alles wieder.
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch etwas Licht zu sammeln.

Canon D5MK II mod.
TS imaging star 71 mm
Astro Physics 1200 GTO
15 x 300 Sek.; ISO 800
20 Darks
20 Flats
Bearbeitet mit Fitswork, ACDSee9, Photoshop
cirrus-1200-px


Der Rosettennebel mit NGC2244

NGC2244 mit dem Rosettennebel.
Im Zentrum des Emmisionsnebel befindet sich der offene Sternenhaufen NGC 2244.

Der Rosettennebel ist ein riesiges Sternen Entstehungsgebiet, wo jedes Jahr neue Sterne geboren werden.

Der Rosettennebel hat einen großen Anteil aus Wasserstoff. Im Zentrum des Emmisionsnebel befindet sich der offene Sternenhaufen NGC 2244.
Die heißen Sterne darin bringen den Nebel im roten Licht der Wasserstofflinie zum Leuchten.

Im oberen Breich kann man dunkle Staubsäulen entdecken.

Der Rosetten Nebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt.

Aufnahmekamera: Canon EOS 5D Mk III
Montierung: Astro-Physics 1200 GTO
Guidingteleskop: TS APO Imaging Star71
Nachführkamera: Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TS FLAT 2,5 Vollformat Flattener
Software: Fitswork, Photoshop, O’Telescope Backyard Eos, ACDSee 7
Filter: Baader Planetarium UHC-

Lights: 12 x 600 Sek.; ISO 800
Bias: 20 x 1/8000 Sek.
Darks: 20 x 600 Sek. ; ISO 800
Flats: 20 x
NGC 4422_ 29.3.16 _1200px


Orion- und running-man Nebel

Eine der letzten Möglichkeiten M42 und NGC 1977 am 17.3.16 auf den Chip zu bannen.
Der Orionnebel und der Running-Man-Nebel.
Der running man ist ein H-II-Gebiet mit dem Offenen Sternhaufen. NGC 1977 und liegt liegt im Sternbild Orion, nördlich des Orion-Nebels.
Der running man ist Teil der Orion-A-Molekülwolke in einer Entfernung von etwa 500 Parsec, das sind ca 1.600 Lichtjahre.
Philipp Weller war so nett, mal das Rohbild vorsichtig zu entwickeln und den Gradienten zu entfernen. Ich habe es dann weiter bearbeitet.
21 Aufnahmen a 210 Sekunden, 1 Aufahme a 20 Sekunden.
Aufnahmeteleskop: SkyWatcher 120/840 Esprit
Aufnahmekamera: Canon EOS 5D Mk III
Montierung: Astro-Physics 1200 GTO
Guidingteleskop: TS APO TS Imaging Star71
Nachführkamera: Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TSFLAT2,5
Software: Fitswork, Photoshop, O’Telescope Backyard Eos, ACDSee 7
Filter: Baader Planetarium UHC-S

M42 und NGC1977 letzter-Stand1200px


Orionnebel vom 25.2.16

Canon D5 MK III, unmodifiziert, UHC Filter
Belichtung: 19 x 300 Sekunden
Teleskop: Orion ODK 16″
Montierung:Astro Physics 1200 GTO
Guiding cam: ALCCD 5
Leitrohr: TS Imaging Star 71, Brennweite 347 mm, f/4,9
Darks, Bias, keine Flats

Da bei 300 Sekunden Beleichtungszeit die Zentralsterne ausbrennen, habe ich einen kurzbelichtete Aufnahme in Photoshop hinzugefügt.

M42_25.02.16_5519px mehr DetailsDer Orionnebel, M 42, mit 16 “ aufgenommen.


M57, der Ringnebel mit der kleinen Galaxie IC1296

M57, der Ringnebel mit 16″ mit einer knappen Stunde Belichtung am 27.6.15.
Der Ringnebel wird auch als Messier 57 oder NGC 6720 bezeichnet.
Der planetarische Nebel ist im Sternbild Leier zu finden.
Auf dem zweiten Bild im markierten Bereich findet sich noch eine Balkengalaxie.
Es ist die Galaxie IC 1296, gerade mal 15 mag hell. Sie vermittelt ein Gefühl dafür, was deep sky, tiefer Himmel, bedeutet.
Der ohnehin schon weit entfernte Nebel, steht vor einem noch viel, viel weiter entfernten Himmelsobjekt.
Die Entfernung dorthin beträgt ca. 221 Millionen Lichtjahre.

Canon D5 MK II mod an einem
Orion UK ODK 16″, F:6,8
geguidet mit Skywatcher 80/600 und einer Astrolumina AlCCD 5.2
10 x 300 Sek.: ISO 400
Bearbeitet mit AstroArt5, ACDSee 7, Photoshop
Flats, keine Darks
Link zu Astrobin:
http://astrob.in/190549/0/

M57_1200-px

Hintergrundgalaxie-M57


Leo-Triplett M65, M66 und NGC3628

Ein erster Versuch, diese schöne Galaxien Gruppe auf den Chip zu bannen.
Tagelang war schönes Wetter, allerdings lag ich da im Krankenhaus.
Kaum daheim, war das Wetter wieder wie immer. Regen, schlechtes Seeing, Wind.
Am 28.2 konnte ich doch noch 15 Aufnahmen a 300 Sek. bei mäßigem Seeing machen.

Die M66-Gruppe, auch Leo-Triplett genannt, ist eine kleine Galaxien Gruppe, die im Sternbild Löwe zu finden ist. Ihre Entfernung beträgt ca. 35 Millionen Lichtjahre.
Zur Gruppe zählt Messier 65, Messier 66 und die Spiralgalaxie NGC 3628.
Wie unsere Lokale Gruppe (Michstrasse, Andromeda Galaxie… ca. 30 Galaxien) sowie andere benachbarte Galaxiengruppen zählt sie zum Virgo-Galaxienhaufen.
Dieser Galaxienhaufen enthält mindestens 1300, wahrscheinlich aber über 2000 Galaxien.

Das Zentrum des Virgo Galaxiehaufen wiederum bildet den Kern der Virgo Superhaufen.
Dieser Virgo-Superhaufen hat einen Durchmesser von etwa 150 Millionen Lichtjahren und beinhaltet zwischen 100 und 200 Galaxiehaufen.

Canon 5 D MK III modifiziert an einem Skywatcher 120/840 Esprit
Skywatcher 80/600 ED
Nachführkamera: Astrolumina ALCCD 5.2
15×300 Sek., ISO 800, bin 1×1
40 Darks, 26 Flats
Bearbeitet mit Pixinsight, Fitswork, Photoshop, AstroArt 5, ACDSee 7

Leo-Triplett-M-65,-M-66-und-NGC-3628n1200-px

Link zu astrobin:


Oenothera, Stack aus 15 Fotos

Die meisten Arten der Nachtkerze werden durch nachtaktive Insekten bestäubt.
Von daher duften sie auch nur in der Nacht.
Gestackt mit Helicon.
Canon D5 MKIII
Canon 100 mm L IS USM
F:5,6,
1/90 Sek.
ISO 100

Oenothera Nachtkerze 15 Bilder


Der östliche Teil des Cirrus

(NGC 6992, NGC 6995, IC 1340)
Belichtung 4 x 600 Sekunden, ISO 800
Darks, Flats
Canon 5D MK II,
Skywatcher 120/840 Esprit
Cirrus-Ostteil-1200-px

Cirrus-1200-px

Für eine besser Auflösung:


Pferdekopfnebel und Flammennebel

Wieder ein Versuch den Pferdekopf- und den Flammennebel auf den Chip zu bringen.
Nach wochenlanger Abstinenz waren mal wieder ein paar Aufnahmen möglich.

Der Pferdekopf ist eine riesige Dunkelwolke, bestehend aus Staub und Gas, im Sternbild Orion. Sie ist ca. 3 Lichtjahre groß.
Diese Ansammlung von kaltem Gas und Staub, deren Form an einen Pferdekopf erinnert liegt direkt vor dem rötlich leuchtenden Emissionsnebel IC 434, so dass sie sich vom helleren Hintergrund abhebt. Die Gasmassen sind in Bewegung, wodurch der Nebel einem Pferdekopf in einigen tausend Jahren nicht mehr ähneln wird.

Der Flammennebel, auch als NGC 2024 katalogisiert, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Der Flammennebel ist ebenfalls Teil des Orion-Komplexes.
NGC 2014 ist, ebenso wie der Pferdekopf ca. 1500 Lichtjahre von uns entfernt.

5 Lightframes, 30 Darks, 30 Flats, 30 Bias gestackt.
Canon 5D Mark II, mod.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
5 x 600 Sek,ISO:400

Pferdekopf-1000-px


Mohnblüte

Stack von 9 Aufnahmen mit Helicon Remote.
Bearbeitet mit Helicon Focus.
mohnbluete_11_bilder_methode_b


Nachtkerze (Oenothera)

Diese zarte Pflanze ist hübsch anzusehen.

Stack von 15 Aufnahmen mit Helicon Remote.
Bearbeitet mit Helicon Focus, Photoshop und ACDSee.
Canon 5D MK III
Canon EF 100, 1:2.8, L IS USM
15 x 1/90 sek, f5,6
ISO:125
Oenothera-Nachtkerze-15-Bilder


M45, das Siebengestirn

Messier 45 oder auch Plejaden genannt, erinnert an den großen Wagen.
Am Himmel ist 45 freilich deutlich kleiner.
Aufnahme mit der Canon 5D MK II mod.
ISO 400
6 Aufnahmen a. 180 Sek.
10 Aufnahmen a. 120 Sek.
11 Aufnahmen a. 60 Sek.
Darks, Flats
Bearbeitet mit Fits, Photoshop, ACDSee

M45_Plejaden


Stack von 24 Storchenschnäbeln

So lange habe ich mich an einem Foto noch nicht abgearbeitet.
Letztendlich habe ich nach mühseliger Bearbeitung über etliche Stunden doch noch 2 Blätter, die ich endlich scharf bearbeitet hatte, wieder komplett weg gestempelt.

Aufnahme mit Helicon Remote, gestackt mit Helicon Focus, bearbeitet mit Helicon, ACDSee, Photoshop

Kamera: Canon D5 MK III
Objektiv: Canon 100 mm MKRO l IS USM
Belichtungszeit: 24 x 1/125 Sek
Blende:2,8
ISO:100

Storchenschnabel-Mc-24-Fotos-1200-px


Storchschnabel, Stack von 44 Fotos

Kamera: Canon 5D MK III
Objektiv: Canon 100 mm, Makro L IS USM
Belichtungszeit: 44 x 1/60 Sek.
Blende:2,8
ISO:200
Datum:9.5.14
Storchschnabel-44-Bilder-MC


Ginster

Stack aus 4 Ginster (Genista) Aufnahmen.
Canon 5D MK III
Canon 180 mm L
F: 5,6
4 x 1/60 Sek.
ISO 100
Gestackt mit Helicon Remote
Bearbeitet mit Helicon Focus

Ginster

Ginster


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