Fotos von Peter Schmitz

Aktuell

M33, die Dreiecks Galaxie

M33 am 28.11.16 bei mäßigem Seeing in Hildesheim.
Der Dreiecksnebel ist auch als Dreiecksgalaxie sowie als Triangulumnebel bekannt.
Messier 33 ist mit einem Durchmesser von etwa 50.000 bis 60.000 Lichtjahren nach dem Andromedanebel (ca. 150.000 Lichtjehre) und unserer Milchstraße (ca. 100.000 Lichtjahre) das drittgrößte Objekt in der Lokalen Gruppe.
M33 ist ca 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt.
Wegen seiner geringen Flächenhelligkeit ist M 33 ohne Feldstecher oder Teleskop am Himmel gar nicht oder kaum zu sehen.
Sony A7 S an einen 16″ Orion Dall Kirkham
30 Aufnahme a 300 Sek.; ISO 3200
nachgeführt auf einer AP 1200 GTO

Shit happens. Habe heute beim Versuch neuer Software meinen Sternwartenrechner geschrottet. Und das bei klarem Himmel und früh untergehender Mondsichel.
Das wird mal wieder spannend, die Software komplett neu aufzusetzten.

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gehärtete Öltropfen

Tröpfchenbild mit ausgehärteten Öltropfen.

Canon D5 MK III
Canon 100 mm L IS USM
f:5; 1/5 Sek.; ISO 200
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elevator

Machienenraum in unserem Atelier.
Sony A7 S
f:13
1/25 Sek.
ISO 12800
24 mm

elevator

Herznebel und Seelennebel

Herznebel (IC 1805) und Sellennebel (IC1848) im Perseus-Arm der Milchstrasse.

Der riesige Herznebel ist ca. 7500 Lichtjahre entfernt.

Im Inneren des IC 1805, wie der Emmisionsnebel auch genannt wird, ist der offene Sternhaufen Melotte 15 zu finden.

Dort sind mit erst 1,5 Millionen Jahre Alter, sehr junge Sterne zu finden.

Der Durchmesser des Nebels beträgt ca 300 Lichtjahre.

Canon D5 MK II mod.
TS 71mm f/4.9 Imaging Star Flatfield Apo
Brennweite 347 mm
30 x 180 Sek.; 1250 ISO
30 Darks, keine Flats

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Schleier Nebel durch einen CLS Filter

Der Cirrus Nebel mit einem CLS Filter und 3 Std. Belichtungszeit.

Ein CLS Filter erhöht den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmels Hintergrund.
Durch sein große Halbwertsbreite lässt er viel Licht durch und die Sterne werden nur gering abgeschwächt. Ein CLS Filter blockt das Störlicht, z. B. der Strassenbeleuchtung.
d.h., die Emissionslinien von Nieder- Natrium und Hochdrucklampen vollständig ab. Dagegen werden alle wichtigen Emissionslinien astronomischer Objekte durchgelassen.

Das Seeing war ausnahmsweise mal besonders gut, so dass mir eine recht tiefe Aufnahme (für die geringe Belichtungszeit) gelungen ist.

Das Nebelgebiet hat einen Durchmesser von 70 Lichtjahren.

Recht neben dem Sturmvogel kann man schön die Dunkelwolke sehen, die dafür verantwortlich ist, dass auf der linken Seite der Region beim hellen Stern 52 Cygn, mehr und feinere Sterne zu sehen sind, als auf der rechten Seite.

(Der Sturmvogel ist das rechte Filament)

35 Aufnahmen a 300 Sek.
ISO 800, 30 Flats, 30 Darks
gestackt in Fits
bearbeitet mit ACDSee und Photoshop

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Übersichts Aufnahme des Cirrus Nebel

(NGC 6960 + NGC 6974 + NGC 6979 + NGC 6992 + NGC 6995 + IC 1340)

Der Schleier-Nebel, wie er auch genannt wird, ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln.
Dieser Supernova Rest in ca. 1.500 Lichtjahren Entfernung, belegt am Himmel etwa ein Feld von 5-6 Vollmond Durchmessern.

Die Nebelschwaden des Cirrus leuchten nicht selber, vielmehr sind es die sich direkt im All bewegenden Gasmassen aus der Sternexplosion.
Die „Schockfront“der Sternenexplosion bewegt sich mit rasanter Geschwindigkeit im All aus und kollidiert mit der zufällig im Gebiet stehenden interstellaren Materie.

Dabei erhitzt sich die Materie so stark, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Die Aufnahme wollte ich die letzten Tage schon mal machen, doch die Batterie des Keypad der Montierung hatte ihren Geist aufgegeben.
Mit einem einfachen Batteriewechsel war es nicht getan. Die Batterie muss eingelötet werden, dazu muss man erst einmal eine Batterie mit Lötfahne finden.
Danach muss dann erst mal die Firmware neu installiert werden.
Das alles klappt natürlich nicht auf Anhieb
Plug & Play im Astrobereich gibt es einfach nicht.
Nun, jetzt läuft alles wieder.
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch etwas Licht zu sammeln.

Canon D5MK II mod.
TS imaging star 71 mm
Astro Physics 1200 GTO
15 x 300 Sek.; ISO 800
20 Darks
20 Flats
Bearbeitet mit Fitswork, ACDSee9, Photoshop
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Rapsfeld an der Hohwachter Bucht

In der Nähe von Lütjenburg.
Canon D5 MK III
Canon EF 24-105mm f/4 L IS USM bei 58 mm
1/800 Sek.; F:4; ISO 100

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Blumenhartriegel (Cornus kousa)

Der Hartriegel entwickelt im Frühsommer vier weiße Hochblätter, die einen Hüllkelch bilden.
Diese Laubblätter übernehmen die Funktion von Blütenblättern und locken so Insekten zur Bestäubung an.
Canon D5 MK III
Canon 100mm L IS USM
f:2,8; 1/800 Sek.; ISO 200

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