Fotos von Peter Schmitz

M51, die Whirlpoolgalaxie

M51, Messier 51 , Whirlpoolgalaxie, NGC 5194 oder auch Strudelgalaxie.

ca. 4 Stunden Belichtung durch einen UHC Filter mit der Sony A7 s an einem Skywatcher 120/840 Esprit.
Beschnitt ca. 40 %.

Alle Namen meinen das gleiche Galaxien Päärchen im Sternbild Jagdthund welches in intensiver Wechselbeziehung steht.
Ich hatte vor ein paar Tagen schon mal ein Bild von M51 gezeigt.

M 51 hat einen nahen Begleiter. Im NGC-Katalog (new general catalogue) trägt er die Nummer NGC 5195.
Das ist der helle Bereich im unteren Galaxienfeld.

Durch die Gezeitenwirkung mit NGC5195 entstehen in M51 überdurchschnittlich viele neue Sterne. Man kann sehr viele, sehr massenreiche, sehr junge Sterne dort finden.
Ihnen ist aber nur eine , für astronomische Maßstäbe, extrem kurze Lebensdauer von einigen Millionen Jahren vergönnt. Dann ist der Kernbrennstoff aufgebraucht und die Sterne werden in einer Supernova explodieren. Davon konnte man in M51 in den letzten Jahren drei Stück verfolgen. Das ergibt dann wieder diese schönen farbenprächtigen Nebel, die allerdings auch nur einige zehntausend Jahre zu sehen sind.

Letztendlich wird sich aus diesem Staub wieder ein Stern bilden, der, im Gegensatz zu den ersten Sternen die sich gebildet haben, auch Metalle bzw. schwere Elemente enthält.

(In der Astrononomie werden alle Elemente höher als Helium im Periodensystem als Metalle bezeichnet)

In der Akkreditinsscheibe dieser neue Sterne werden sich wieder Planeten bilden, manche in der habitablen Zone, wo sich Wasser und somit Leben bilden kann.
Ohne diesen Prozess würde es unsere Sonne mit ihren winzigen Planeten, von dem wir einen bewohnen, nicht geben.

Insofern sind wir gar nicht so fern von unserem Osterfest, wo die Wiederauferstehung der zentrale Inhalt ist.
Ich habe das Bild mal bei astrobin astrometriert, dort kann man besser sehen, was sich da im Hintergrund noch alles tummelt. Die markierten Stellen sind allesamt Galaxien.

Ich wünsche Euch frohe Ostertage


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