Fotos von Peter Schmitz

Sternenhaufen

Firstlight mit dem TS Imaging Star71

Firstlight, bei wirklich lausigem Seeing, mit dem neuen Teleskop.
Ich wollte nach langer Sternwarten Abstinenz aber nicht warten, bis es irgendwann mal wieder richtig klar wird.

Die Plejaden, besser als Siebengestirn bekannt, kann man selbst am Stadthimmel mit den bloßen Augen sehen. Die Form
erinnert ein bisschen an den „großen Wagen“, nur viel kleiner.
Der Sternhaufen liegt knapp 140 Parsec oder 456 Lichtjahre entfernt im Sternbild Stier und hat einen Durchmesser von 13
Lichtjahren.
Die blauen Reflexionsnebel der hellen Sterne leuchten nicht selber, sondern werden durch die Sterne zum Leuchten
angeregt.

Canon 5D MK II mod.
TS Imaging Star 71
Brennweite 347 mm
f/4,9
Astro Physics 1200 GTO
Nachgeführt aber nicht geguidet
40 Aufnahmen a 60 Sekunden
ISO 400
40 Darks, 30 Flats,

Gestackt mit Fitswork, bearbeitet mit ACDSee7 und Photoshop

M45-1200-px


M45, das Siebengestirn

Messier 45 oder auch Plejaden genannt, erinnert an den großen Wagen.
Am Himmel ist 45 freilich deutlich kleiner.
Aufnahme mit der Canon 5D MK II mod.
ISO 400
6 Aufnahmen a. 180 Sek.
10 Aufnahmen a. 120 Sek.
11 Aufnahmen a. 60 Sek.
Darks, Flats
Bearbeitet mit Fits, Photoshop, ACDSee

M45_Plejaden


Die Plejaden mit 180 mm aufgenommen

Die Plejaden, das Siebengestirn werden auch M45 oder auch Messier 45 genannt und sind mit einem 180 mm Objektiv aufgenommen.
Der offene Sternhaufen M45 ist im Sternbild Stier zu finden. Die Entfernung zu uns beträgt ca. 380 Lichtjahre.
Die Anzahl der Sterne wird mit mindestens 1200 Sternen angegeben.
Das Siebengestirn ist ca. 125 Millionen Jahre alt.
Der blaue Schimmer um die hellsten Sterne sind Reflexionsnebel, die nicht selber leuchten, sondern das Licht der näheren Sterne reflektieren.
Das Siebengestirn ist am Himmel ungefähr viermal so groß wie der Mond zu sehen.
Gemeinsam mit den Hyaden bilden die Plejaden das „Goldene Tor der Ekliptik“.
Auf die Schnelle betrachtet haben die Plejaden eine Ähnlichkeit mit dem Großen Wagen, nur kleiner.
Aufnahme mit einer Canon 5D MK II modifiziert,
Objektiv: Canon EF 180 mm, f3,5 L Macro USM
F: 6,3,
ISO 800
Nachgeführt, nicht geguidet
Gesamt Belichtungszeit 62 Minuten
15 Aufnahmen zwischen 60 und 360 Sek.
darks, Flats
Mit Fitswork gestackt:
Bearbeitet mit Fits, Photoshop und ACDSee 7.
Plejaden-180-mm


H und Chi, ein schöner Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus

NGC 869 und NGC 884 sind zwei schöne Sternhaufen und weisen eine Helligkeit von 4,5m auf.
Die beiden benachbarten Sternhaufen h und Chi Persei sind schon mit bloßem Auge als nebliges Fleckchen zu sehen. Im Fernglas oder im Teleskop bei niedriger Vergrößerung bieten sie einen schönen Anblick, da dann beide Sternhaufen zugleich sichtbar sind.
Der Doppelsternhaufen ist zirkumpolar, d. h., in unseren Breiten ist er das ganze Jahr am Nordhimmel zu sehen.
Sie beiden Sternhaufen sind ca. 7.500 Lichtjahre entfernt.

Aufnahme mit einer Canon 5D MK III an einem Skywatcher 80/600.
Stack von 5 Aufnahmen
Bel. 5 x 120 Sek.
Iso 800
Aufnahme am 2.10.13


M45, die Plejaden

Das  Siebengestirn ist schon seit altersher bekannt.

Messier 45 ist ein offener Sternenhaufen und im Sternbild Stier zu finden.
Bei guter Sicht sind mindesten 6 der Sterne der Plejaden mit bloßem Auge sichtbar.
Die Sterne sind von einem  Reflexionsnebel umgeben. Das ist interestellarer Staub, der durch benachtbarte Sterne angestrahlt wird aber selber nicht leuchtet.

Aufnahme in unserer Sternwarte am 13.11.2012.
Canon 5D MK III an einem Skywatcher 80/600 mm.
Stack aus 19 Einzelbildern, jede 120 Sek.


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