Fotos von Peter Schmitz

Sonne, Mond und Sterne

Die schmale Mondsicher über Jardim do Mar

Ich hatte mir für Madeira extra einen kleinen Astro Tracker für ein normales Fotostativ gekauft, um mit der Sony ein paar langbelichtete Astroaufnahmen zu machen.

Allerdings gab es eine (der ganz wenigen) Strassenlaternen, die die Sicht auf Polaris unmöglich machten und sich der Tracker so nicht einnorden ließ.
Macht nichts, ich habe dann eben Einzelaufnahmen gemacht.

So konnte ich tatsächlich auch mal einen Monduntergang am Meer beobachten.


Nach dem Gewitter

das war schon ein tolles Licht vorgestern Abend.
Sony A7 S
Zeiss Batis 2,8/18mm
f2,8 1/60 Sek. ISO 800


Sundown Insel Poel

Sony A7 S
Sony Fe 2,8/90 mm Macro G OSS
1/125 Sek. f:2,8 ISO100


M51, die Whirlpoolgalaxie

M51, Messier 51 , Whirlpoolgalaxie, NGC 5194 oder auch Strudelgalaxie.

ca. 4 Stunden Belichtung durch einen UHC Filter mit der Sony A7 s an einem Skywatcher 120/840 Esprit.
Beschnitt ca. 40 %.

Alle Namen meinen das gleiche Galaxien Päärchen im Sternbild Jagdthund welches in intensiver Wechselbeziehung steht.
Ich hatte vor ein paar Tagen schon mal ein Bild von M51 gezeigt.

M 51 hat einen nahen Begleiter. Im NGC-Katalog (new general catalogue) trägt er die Nummer NGC 5195.
Das ist der helle Bereich im unteren Galaxienfeld.

Durch die Gezeitenwirkung mit NGC5195 entstehen in M51 überdurchschnittlich viele neue Sterne. Man kann sehr viele, sehr massenreiche, sehr junge Sterne dort finden.
Ihnen ist aber nur eine , für astronomische Maßstäbe, extrem kurze Lebensdauer von einigen Millionen Jahren vergönnt. Dann ist der Kernbrennstoff aufgebraucht und die Sterne werden in einer Supernova explodieren. Davon konnte man in M51 in den letzten Jahren drei Stück verfolgen. Das ergibt dann wieder diese schönen farbenprächtigen Nebel, die allerdings auch nur einige zehntausend Jahre zu sehen sind.

Letztendlich wird sich aus diesem Staub wieder ein Stern bilden, der, im Gegensatz zu den ersten Sternen die sich gebildet haben, auch Metalle bzw. schwere Elemente enthält.

(In der Astrononomie werden alle Elemente höher als Helium im Periodensystem als Metalle bezeichnet)

In der Akkreditinsscheibe dieser neue Sterne werden sich wieder Planeten bilden, manche in der habitablen Zone, wo sich Wasser und somit Leben bilden kann.
Ohne diesen Prozess würde es unsere Sonne mit ihren winzigen Planeten, von dem wir einen bewohnen, nicht geben.

Insofern sind wir gar nicht so fern von unserem Osterfest, wo die Wiederauferstehung der zentrale Inhalt ist.
Ich habe das Bild mal bei astrobin astrometriert, dort kann man besser sehen, was sich da im Hintergrund noch alles tummelt. Die markierten Stellen sind allesamt Galaxien.

Ich wünsche Euch frohe Ostertage



Rosettennebel NGC2244

Heute möchte ich Euch mal 3 Bilder zeigen.
1. Das gestackte und bearbeitete Bild von 32 Einzelaufnahmen a 2 Minuten
2. ein Einzelbild
3. Das gestackte, unbearbeitete Bild

Die Schwierigkeit besteht darin, aus dem relativ farblosen Stack die Farben herauszukitzeln, ohne das das Bild zu sehr rauscht.
Die Aufnahmen wurden mit 50 Darks und 29 Flats mit AstroArt6 gestackt und mit Fits, Photoshop und ACDSee bearbeitet.

Der Rosettennebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 50 Lichtjahren.
Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244, der den Nebel zum Leuchten bringt.
Das sind sehr junge, erst wenige Millionen Jahre alte Sterne.9 Aufnahmen a. 10 Minuten.

Sony A7S nicht modifiziert
Skywatcher 120/800
34 x 120 Sek.; ISO 3200
Darks, Flats
gestackt mit AstroArt 6

50 Darks, 29 Flats
Gestackt mit AstroArt 5,
Bearbeitet mit AstroArt 6, Fits, Photoshop, ACDSee 9


Andromeda am 30.12.16 mit der Sony A7 s

Neuer Versuch mit der Sony A7 s an M31.
Die Andromeda Galaxie
Sony A7 s
69 x 180 Sek.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Iso 3200
keine Darks
50 Flats
50 Bias

Die Aufnahme zeigt noch ein deutliches Koma, das Problem konnten wir heute lösen.


Hochspannung

Letzte Woche für 5 Minuten in Hildesheim
Sony A7 s
Canon100-400 mm bei 400 mm
1/125 Sek.; f:10; ISO 12800


M33, die Dreiecks Galaxie

M33 am 28.11.16 bei mäßigem Seeing in Hildesheim.
Der Dreiecksnebel ist auch als Dreiecksgalaxie sowie als Triangulumnebel bekannt.
Messier 33 ist mit einem Durchmesser von etwa 50.000 bis 60.000 Lichtjahren nach dem Andromedanebel (ca. 150.000 Lichtjehre) und unserer Milchstraße (ca. 100.000 Lichtjahre) das drittgrößte Objekt in der Lokalen Gruppe.
M33 ist ca 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt.
Wegen ihrer geringen Flächenhelligkeit ist M 33 ohne Feldstecher oder Teleskop am Himmel gar nicht oder kaum zu sehen.
Sony A7 S an einen 16″ Orion Dall Kirkham
30 Aufnahme a 300 Sek.; ISO 3200
nachgeführt auf einer AP 1200 GTO

Shit happens. Habe heute beim Versuch neuer Software meinen Sternwartenrechner geschrottet. Und das bei klarem Himmel und früh untergehender Mondsichel.
Das wird mal wieder spannend, die Software komplett neu aufzusetzten.

m33_28-11-16_1200px


Herznebel und Seelennebel

Herznebel (IC 1805) und Sellennebel (IC1848) im Perseus-Arm der Milchstrasse.

Der riesige Herznebel ist ca. 7500 Lichtjahre entfernt.

Im Inneren des IC 1805, wie der Emmisionsnebel auch genannt wird, ist der offene Sternhaufen Melotte 15 zu finden.

Dort sind mit erst 1,5 Millionen Jahre Alter, sehr junge Sterne zu finden.

Der Durchmesser des Nebels beträgt ca 300 Lichtjahre.

Canon D5 MK II mod.
TS 71mm f/4.9 Imaging Star Flatfield Apo
Brennweite 347 mm
30 x 180 Sek.; 1250 ISO
30 Darks, keine Flats

herz_seelen-nebel


Schleier Nebel durch einen CLS Filter

Der Cirrus Nebel mit einem CLS Filter und 3 Std. Belichtungszeit.

Ein CLS Filter erhöht den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmels Hintergrund.
Durch sein große Halbwertsbreite lässt er viel Licht durch und die Sterne werden nur gering abgeschwächt. Ein CLS Filter blockt das Störlicht, z. B. der Strassenbeleuchtung.
d.h., die Emissionslinien von Nieder- Natrium und Hochdrucklampen vollständig ab. Dagegen werden alle wichtigen Emissionslinien astronomischer Objekte durchgelassen.

Das Seeing war ausnahmsweise mal besonders gut, so dass mir eine recht tiefe Aufnahme (für die geringe Belichtungszeit) gelungen ist.

Das Nebelgebiet hat einen Durchmesser von 70 Lichtjahren.

Recht neben dem Sturmvogel kann man schön die Dunkelwolke sehen, die dafür verantwortlich ist, dass auf der linken Seite der Region beim hellen Stern 52 Cygn, mehr und feinere Sterne zu sehen sind, als auf der rechten Seite.

(Der Sturmvogel ist das rechte Filament)

35 Aufnahmen a 300 Sek.
ISO 800, 30 Flats, 30 Darks
gestackt in Fits
bearbeitet mit ACDSee und Photoshop

schleiernebel-9-9-16-1200px1


Übersichts Aufnahme des Cirrus Nebel

(NGC 6960 + NGC 6974 + NGC 6979 + NGC 6992 + NGC 6995 + IC 1340)

Der Schleier-Nebel, wie er auch genannt wird, ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln.
Dieser Supernova Rest in ca. 1.500 Lichtjahren Entfernung, belegt am Himmel etwa ein Feld von 5-6 Vollmond Durchmessern.

Die Nebelschwaden des Cirrus leuchten nicht selber, vielmehr sind es die sich direkt im All bewegenden Gasmassen aus der Sternexplosion.
Die „Schockfront“der Sternenexplosion bewegt sich mit rasanter Geschwindigkeit im All aus und kollidiert mit der zufällig im Gebiet stehenden interstellaren Materie.

Dabei erhitzt sich die Materie so stark, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Die Aufnahme wollte ich die letzten Tage schon mal machen, doch die Batterie des Keypad der Montierung hatte ihren Geist aufgegeben.
Mit einem einfachen Batteriewechsel war es nicht getan. Die Batterie muss eingelötet werden, dazu muss man erst einmal eine Batterie mit Lötfahne finden.
Danach muss dann erst mal die Firmware neu installiert werden.
Das alles klappt natürlich nicht auf Anhieb
Plug & Play im Astrobereich gibt es einfach nicht.
Nun, jetzt läuft alles wieder.
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch etwas Licht zu sammeln.

Canon D5MK II mod.
TS imaging star 71 mm
Astro Physics 1200 GTO
15 x 300 Sek.; ISO 800
20 Darks
20 Flats
Bearbeitet mit Fitswork, ACDSee9, Photoshop
cirrus-1200-px


Der Rosettennebel mit NGC2244

NGC2244 mit dem Rosettennebel.
Im Zentrum des Emmisionsnebel befindet sich der offene Sternenhaufen NGC 2244.

Der Rosettennebel ist ein riesiges Sternen Entstehungsgebiet, wo jedes Jahr neue Sterne geboren werden.

Der Rosettennebel hat einen großen Anteil aus Wasserstoff. Im Zentrum des Emmisionsnebel befindet sich der offene Sternenhaufen NGC 2244.
Die heißen Sterne darin bringen den Nebel im roten Licht der Wasserstofflinie zum Leuchten.

Im oberen Breich kann man dunkle Staubsäulen entdecken.

Der Rosetten Nebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt.

Aufnahmekamera: Canon EOS 5D Mk III
Montierung: Astro-Physics 1200 GTO
Guidingteleskop: TS APO Imaging Star71
Nachführkamera: Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TS FLAT 2,5 Vollformat Flattener
Software: Fitswork, Photoshop, O’Telescope Backyard Eos, ACDSee 7
Filter: Baader Planetarium UHC-

Lights: 12 x 600 Sek.; ISO 800
Bias: 20 x 1/8000 Sek.
Darks: 20 x 600 Sek. ; ISO 800
Flats: 20 x
NGC 4422_ 29.3.16 _1200px


Orion- und running-man Nebel

Eine der letzten Möglichkeiten M42 und NGC 1977 am 17.3.16 auf den Chip zu bannen.
Der Orionnebel und der Running-Man-Nebel.
Der running man ist ein H-II-Gebiet mit dem Offenen Sternhaufen. NGC 1977 und liegt liegt im Sternbild Orion, nördlich des Orion-Nebels.
Der running man ist Teil der Orion-A-Molekülwolke in einer Entfernung von etwa 500 Parsec, das sind ca 1.600 Lichtjahre.
Philipp Weller war so nett, mal das Rohbild vorsichtig zu entwickeln und den Gradienten zu entfernen. Ich habe es dann weiter bearbeitet.
21 Aufnahmen a 210 Sekunden, 1 Aufahme a 20 Sekunden.
Aufnahmeteleskop: SkyWatcher 120/840 Esprit
Aufnahmekamera: Canon EOS 5D Mk III
Montierung: Astro-Physics 1200 GTO
Guidingteleskop: TS APO TS Imaging Star71
Nachführkamera: Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TSFLAT2,5
Software: Fitswork, Photoshop, O’Telescope Backyard Eos, ACDSee 7
Filter: Baader Planetarium UHC-S

M42 und NGC1977 letzter-Stand1200px


Orionnebel vom 25.2.16

Canon D5 MK III, unmodifiziert, UHC Filter
Belichtung: 19 x 300 Sekunden
Teleskop: Orion ODK 16″
Montierung:Astro Physics 1200 GTO
Guiding cam: ALCCD 5
Leitrohr: TS Imaging Star 71, Brennweite 347 mm, f/4,9
Darks, Bias, keine Flats

Da bei 300 Sekunden Beleichtungszeit die Zentralsterne ausbrennen, habe ich einen kurzbelichtete Aufnahme in Photoshop hinzugefügt.

M42_25.02.16_5519px mehr DetailsDer Orionnebel, M 42, mit 16 “ aufgenommen.


noch ein Orion Nebel vom 25.2.16

Der Orionnebel, M 42, mit 16 “ aufgenommen.

Canon D5 MK III, unmodifiziert, UHC Filter
19 x 300 Sekunden
Orion ODK 16″ mit 2700 mm Brennweite
Montierung:Astro Physics 1200 GTO
Guiding cam: ALCCD 5
Leitrohr: TS Imaging Star 71, Brennweite 347 mm, f/4,9
Darks, Bias, keine Flats

M42_25.02.16_5519px


35 Minuten Blick durch Wolkenlücken

Der Orionnebel, M 42, mit 16 “ aufgenommen.
Gestern Abend tat sich für knapp 2 Stunden immer mal wieder der Himmel auf.
Es galt die Gelegenheit zu nutzen.
Ich habe die Canon D5 MK III, unmodifiziert, mit einem UHC Filter ausgestattet und 7 Aufnahmen
a 300 Sekunden durch ein Orion ODK 16 “ mit 2700 mm Brennweite belichtet.
Ein UHC-Filter Filter ist ein Schmalbandfilter, der sehr effizient das störende Streulicht des künstlich aufgehellten
Himmelshintergrund ausblendet. Allerdings schluckt er auch Licht, so dass für gewöhnlich länger belichtet werden muss.
Zum ersten Mal habe ich das Freewareprogramm DSS Deep Sky Stacker ausprobiert. Erstaunlich, was bei dieser kurzen
Belichtungszeit dabei heraus kommt.
Geguidet auf einen Astro Physics 1200 GTO mit einer ALCCD 5 an einem TS Imaging Star 71, Brennweite 347 mm, f/4,9
Gestackt mit DSS, bearbeitet mit ACDSee7, Fitswork und Photoshop

M42-1200px-DSS-gestackt


Aldebaran Bedeckung durch den Mond am 23.12.2015 um 19:15

In ca. 1 Sekunde ist Aldebaran durch den Mond bedeckt. Das geschieht von einer Sekunde auf die andere, wie ausgeschaltet.
Aldebaran ist der Hauptstern im Stier und Teil eines Doppelsternsystems.
Er ist etwa 67 Lichtjahre entfernt. Aldebaran ist ein sogenannter „Rote Riese“, Sterne die sich zum Ende ihrer Lebenszeit aufblähen, genauso wie unsere Sonnen das erleben wird.
Sein Durchmeser ist etwa 45 mal so groß und die Helligkeit 140 mal höher als die Sonne.
D. h., Aldebaran hat in etwa einen Durchmesser von unvorstellbaren 62 Millionen km.
Nach etwa 1 Stunde tauchte der winzige Lichtpunkt am beleuchteten Mondrand wieder auf.

Canon D5 M II mod
1/100 sek.; f:7; ISO:100
Skywatcher Esprit 120/80 mm
Astro Physics 1200 GTO
Aldebaranbeckung-Pfeil-1200px

Mond 20151223-19h15m51s Aldebaranbeckung 1200px


Mond mit dem Canon 100-400 mm

Mond mit dem Canon 100-400 mm .
Ich weiß schon gar nicht mehr wie, Sterne aussehen.
Früher, gab es mal einen Mond.
Hier eine Aufnahme aus dem Sommer letzten Jahres.

Ein orangeroter, fast Vollmondaufgang, mit dem 100-400 mm Canon bei 390 mm.

Canon D 5 MK III
Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6 L IS USM bei 390 mm
Belichtungszeit:1/30
Blende:8
ISO:400Beschnitt ca. 30 %
Aufnahmedatum:3.7.15

oranger-Mond-mit-Canon-400--mm-1200px


Mondbedeckung durch ein Flugzeug als Film

Als wir am 23.12.15 die Sternbedeckung des Aldebaran durch den Mond fotografiert haben, ist auch dieser kurze Film entstanden.
Ein Flieger ist in Windeseile über den Mond geflogen.

ps ich habe bei flightradar24.com mal nachgeschaut.
Das war der Flug DLH1YA Hamburg->Frankfurt 20:23 Uhr MEZ Airbus Lufthansa A320-214,
Flugrichtung 190°, 35000 ft

Mond mit Flieger 1200px


Firstlight mit dem TS Imaging Star71

Firstlight, bei wirklich lausigem Seeing, mit dem neuen Teleskop.
Ich wollte nach langer Sternwarten Abstinenz aber nicht warten, bis es irgendwann mal wieder richtig klar wird.

Die Plejaden, besser als Siebengestirn bekannt, kann man selbst am Stadthimmel mit den bloßen Augen sehen. Die Form
erinnert ein bisschen an den „großen Wagen“, nur viel kleiner.
Der Sternhaufen liegt knapp 140 Parsec oder 456 Lichtjahre entfernt im Sternbild Stier und hat einen Durchmesser von 13
Lichtjahren.
Die blauen Reflexionsnebel der hellen Sterne leuchten nicht selber, sondern werden durch die Sterne zum Leuchten
angeregt.

Canon 5D MK II mod.
TS Imaging Star 71
Brennweite 347 mm
f/4,9
Astro Physics 1200 GTO
Nachgeführt aber nicht geguidet
40 Aufnahmen a 60 Sekunden
ISO 400
40 Darks, 30 Flats,

Gestackt mit Fitswork, bearbeitet mit ACDSee7 und Photoshop

M45-1200-px


Die Nadelgalaxie

Neuer Versuch der Nadelgalaxie
9 x 600 Sek, ISO 400
16 Darks, 16 Flats, 16 Bias
Canon D5 MK II mod.
Orion UK ODK 16″
Link zu Astrobin:

NGC4565_1800-px


Mondfinsternis am 28.9.15

Eine vollständige Mofi in Deutschland ist schon relativ selten.
Und dann noch halbwegs klare Sicht noch seltener.

Sie ließ sich bis zur Totailität beobachten, danach wurde es schnell diesig und es war nicht mehr zu sehen.
Immerhin.

Canon 5D MK III
Skywatcher Esprit 120/800 mm
30 Sek; ISO:400
Mofi-1200-px


M27, der Hantelnebel im Füchschen

Der Hantelnebel, auch M27, Messier 27, NGC 6853 oder Dumbbell-Nebel genannt, ist ein 7,5 mag heller planetarischer Nebel im Sternbild Füchschen.
Eigentlich wollte ich, nachdem ich die Montierung neu eingescheinert hatte, nur mal probieren, wie die Montierung läuft, doch das Wetter blieb stabil.
Und so wurde aus dem Versuch dann doch 33 Aufnahmen mit knapp 2,5 Std. Belichtungszeit über 2 Nächte.
10 x 150 Sek., ISO800; 24 x 300 Sek.; ISO 400
Keine Darks, keine Flats, keine Bias.
Canon D5 MK II mod. an einem Orion Dall Kirkham 16″ auf einer Astrophysics 1200 GTO

Nachgeführt mit Astroart 5 und einer ALCCD 5.2 an einem Skywatcher 80ED.
Gestackt mit Fitswork, Photoshop, ACDSee 7

M27 ist ein planetarische Nebel. Er besteht aus einer Hülle aus Gas und Plasma, das von einem sterbenden Stern ins All abgestoßen wurde. Übrig geblieben ist ein sogenannter Weißer Zwerg.
Dieser Zentralstern mit 14 mag Helligkeit, hat eine Temperatur von über 100.000° Celsius und regt regt durch seine hochenergetische Strahlung das Gas und Plasma zum Leuchten an.
M27 ist 1.400 Lichtjahre entfernt, das sind 13 245 022 661 613 122 km.
Hantelnebel1200pxCharles Messier hat ihn 1764 entdeckt und ihn als 27 ten Nebel katalogisiert.


M57, der Ringnebel mit der kleinen Galaxie IC1296

M57, der Ringnebel mit 16″ mit einer knappen Stunde Belichtung am 27.6.15.
Der Ringnebel wird auch als Messier 57 oder NGC 6720 bezeichnet.
Der planetarische Nebel ist im Sternbild Leier zu finden.
Auf dem zweiten Bild im markierten Bereich findet sich noch eine Balkengalaxie.
Es ist die Galaxie IC 1296, gerade mal 15 mag hell. Sie vermittelt ein Gefühl dafür, was deep sky, tiefer Himmel, bedeutet.
Der ohnehin schon weit entfernte Nebel, steht vor einem noch viel, viel weiter entfernten Himmelsobjekt.
Die Entfernung dorthin beträgt ca. 221 Millionen Lichtjahre.

Canon D5 MK II mod an einem
Orion UK ODK 16″, F:6,8
geguidet mit Skywatcher 80/600 und einer Astrolumina AlCCD 5.2
10 x 300 Sek.: ISO 400
Bearbeitet mit AstroArt5, ACDSee 7, Photoshop
Flats, keine Darks
Link zu Astrobin:
http://astrob.in/190549/0/

M57_1200-px

Hintergrundgalaxie-M57


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