Fotos von Peter Schmitz

Astrofotografie

Messier 101, die Feuerrad-Galaxie

Messier 101, die Feuerrad Galaxie, vom Mai 2020.
Schöne Spiralalaxie, auch bekannt unter M101, NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder auch Feuerrad Galaxie im Sternbild großer Bär.
M101 ist kaum vorstellbare 22 Millionen Lichtjahre entfernt. Der Durchmesser dieser Galaxie beträgt ca. 170.000 Lichtjahre.

93 Aufnahmen a. 240 Sekunden, Iso 3200
Sony A7 s an einem 16″ ODK Dall Kirkham.


#derhimmelhatcorona


M101, die Feuerrad-Galaxie mit Starlinks und Konsorten am 24.4.20.
Einzelaufnahme 240 Sek, und so ging es weiter.

Mittlerweile sind erst einige hundert Satelliten von Elon Musc SpaceX in den Orbit geschickt worden.
Den fünften Tag in Folge ziehen die Dinger hoch am Himmel wie eine Perlenkette durch den Zenit.
Es gibt Genehmigungen von knapp 12.000 Satelliten bis 2027 sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 30.000 Satelliten.
Das wird nicht nur eine sinnvolle Amateur Astronomie unmöglich machen.
Armer Himmel.


M13, der Herkuleshaufen

M13, auch bekannt als NGC 6205, ist ein heller Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules mit der Nummer 13 des Messier-Katalogs.
Entfernung zur und ca 22.000 Lichtjahre, Durchmesser bis ca.150.000 Lichtjahre.
M13 ist der hellste Kugelsternhaufen am nördlichen Himmel.

48 x 180 Sek.
ISO 3200,
Sony A7S-a,
Orion Dall Kirkham 16″

 


M97, der Eulennebel

M97, der Eulennebel von heute Nacht.

Der Eulennebel, einer der 1600 planetarischen Nebel in unserer Milchstrasse, hat einen Durchmesser von ca. 2,4 Lichtjahren.
Die Entfernung beträgt 2.600 Lj.
M97 ist aufgrund seines hohen Alters von 6000 Jahren sehr groß, aber auf der anderen Seite eines der lichtschwächsten Objekte im Messier Katalog.

56 x 240 Sek.; Iso 3200
Sony A7S-a
Orion ODK 16″


NGC 5465 am 10.04.20 und 11.4.20

NGC 4565 am 10.4.20 und 11.4.20

Es zeigt sich immer wieder, dass sich Belichtungszeit nur durch noch mehr Belichtungszeit ersetzten lässt.
Die Spindelgalaxie von gestern und vorgestern. An den Rändern lässt sich jetzt eine leichte „Biegung“ (»warp«) erkennen, die durch die Rotation der Scheibe entsteht.

Die Galaxie hat einen Entfernung von 55 Millionen Lichtjahren.
34 x 240 Sek.
54 x 180 Sek.
Iso 3200
Sony A7, Orion ODK 16″


NGC 5465 am 10.04.20

NGC 4565 ist eine Spiralgalaxie in Kantenstellung (edge-on)

Die Galaxie ist unglaubliche 55.000.000 Lichtjahre entfernt.
54 Aufnahmen a 180 Sek. ISO 3200
Sony A7S a am Orion ODK 16″

Ich wünsche schöne Ostern und bleibt gesund.


Whirlpoolgalaxie am 25.3.20

M51, wird auch Messier 51 , Whirlpoolgalaxie, NGC 5194 oder Strudelgalaxie genannt.

Die Galaxie ist ca, 23.000.000 Lichtjahre entfernt.
78 Aufnahmen a 120 Sek. ISO 3200
Sony A7S a am Orion ODK 16″

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund

 

 

 


Hickson 44

Hickson 44 vom 31.03.2020
Ich wollte die Sternwarte schon dicht machen, es wurde immer diesiger. Aber dann, wurde es doch deutlich besser.
NGC 3190, ist das Zentrum der Galaxiengruppe, die auch Hickson 44 oder Arp 316 genannt wird. Sie ist im Sternbild Löwe zu finden.
Die 4 Galaxien sind in gravitativer Wechselwirkung untereinander. Das erkennt man auch an den verbogenen Spiralarmen.
Hickson 44 ist ca.70.000.000 Lichtjahre entfernt

Sony A7 S a
43 Aufnahmen a. 180 Sek.
Orion Dall Kirkam, 16″


M42 der Orionnebel

Aufnahmen vom 12.3 und 14.3.20.

Zumindest war stundenweise ein Blick zu den Sternen möglich.
Nach den ersten kurzbelichteten Aufnahmen war schon wieder Feierabend.
18 Aufnahmen a 5 Sek.
106 Aufnahmen a 30 Sek.
61 Aufnahmen a 60 Sek.
Sony A7S astromodifiziert am Orion Dall Kirkham 16″
ISO 2500


M42 #daswetterhatcorona

Mann oh mann, was ein Wetter.
Nach den ersten kurzbelichteten Aufnahmen war schon wieder Feierabend.
Ich weiß gar nicht mehr, wann man das letzte Mal 2 Abende hintereinander Astro Fotos machen konnte.
Hier M42, der Orionnebel
52 Aufnahmen a 60 Sek.
Sony A7S astromodifiziert am Orion Dall Kirkham 16″
ISO1600


NGC2244 der Rosettennebel.


M45 , die Plejaden

M45, das Siebengestirn vom 30.12.19

Die Plejaden sind auch gut mit bloßem Auge zu sehen.
Durch Teleskop offenbart sich aber erst ihre volle Schönheit.

Der offene Sternhaufen, mit einigen Reflexionsnebeln, ist ca. 440 Lichtjahre entfernt und schon seit altersher bekannut und z. B. in der Höhle von Lascaux oder auf der Himmelscheibe von Nebra dargestellt.

Sony A7s A am Skywatcher 120/840 Esprit
74 Aufnahmen a 180 Sek.; ISO 3200


NGC 1499, der Kalifornia Nebel

Kalifornianebel – NGC 1499 ist die Bezeichnung für einen Gasnebel im Sternbild Perseus.
NGC 1499 ist ca. 1000 Lichtjahre von uns entfernt und wird wegen seiner Form auch als Kalifornianebel bezeichnet.
Sony A7S A an einem Skywatcher 120/840 Esprit
64 Aufnahmen a 180 Sek. ISO 3200


NGC 6960 im Cirrusnebel Aufnahme mit OIII Filter

Erstaunlich, was bei drei Aufnahmen a. 180 Sekunden mit einem OIII Filter schon zu sehen ist.
Der OIII Filter ist ein sogenannter Schmalband Filter und lässt nur das Licht des dreifach ionisierten Sauerstoffs durch.
Dadurch wird bei planetarischen Nebeln und sehr schwach leuchtenden Nebeln ein enormer Kontras-Gewinn erreicht.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Sony A7S astromodifiziert
3 Aufnahmen a 180 Sekunden, ISO 3200


NGC 6960 im Cirrus Nebel

NGC 6960 Sturmvogel im Cirrus Nebel am 20.9.19 in Hildesheim.
Leider war, bei ohnehin schlechtem Seeing, nach 17 Aufnahmen Schluß.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Sony A7S astromodifiziert
Astro-Physics 1200 GTO
TS APO Imaging Star71
Astrolumina ALCCD 5.2
Brennweitenreduzierung: Skywatcher TS FLAT 2,5 Vollformat
Fitswork, Photoshop, ACDSee 10
17 Aufnahmen a. 150 Sekunden, ISO 3200

Sturmvogel im Cirrusnebel, NGC 6960

NGC 6992 im Cirrus Nebel


M97, der Eulennebel und die M108 Surfboard Galaxie

Mond, mäßiges Seeing und nur 2 Std. Belichtung.
Skywatcher Esprit 120/840 und Sony A7s, 
48 Aufnahmen a. 150 Sek., 
nicht geguidet;
Darks, Flats, ISO 3200


M101, die Feuerrad Galaxie

Messier 101, die Feuerrad Galaxie, vom 20.3.18
Schöne Spiralalaxie, auch bekannt unter M101, NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder auch Feuerrad Galaxie im Sternbild großer Bär.
M101 ist kaum vorstellbare 22 Millionen Lichtjahre entfernt. Der Durchmesser dieser Galaxie beträgt ca. 170.000 Lichtjahre.

62 Aufnahmen a. 180 Sekunden, Iso 3200
Darks, Flats, keine Bias
Sony A7 s an einem 16″ ODK Dall Kirkham.


M42 , der Orion Nebel

Mäßiges Seeing, aber immerhin ein paar Sterne zu sehen.

16″ Orion UK Orion Dall Kirkham 400/2720
Sony A7 S mit UHC Filter

42 x 120 Sek., ISO 2000


Running Man und Orion Nebel

Es ist über ein halbes Jahr her, dass ich mal wieder Aufnahmen in der Sternwarte machen konnte.
Ich habe schon fast zwei Abende gebraucht, um Kameras, Anschlüsse und die Software in Betrieb zu nehmen.
Ist schon fast so, als fängt man neu an.
72 Aufnahmen Sony A7s, 120 Sek., Iso 2500; UHC Filter
am Skywatcher 120/840 Esprit.
32 Aufnahmen, ISO 3200, 120 Sek.
1 Aufnahme ISO 3200; 30 Sek.
keine Darks, Bias, Flats


Nach dem Gewitter

das war schon ein tolles Licht vorgestern Abend.
Sony A7 S
Zeiss Batis 2,8/18mm
f2,8 1/60 Sek. ISO 800


M51, die Whirlpoolgalaxie

M51, Messier 51 , Whirlpoolgalaxie, NGC 5194 oder auch Strudelgalaxie.

ca. 4 Stunden Belichtung durch einen UHC Filter mit der Sony A7 s an einem Skywatcher 120/840 Esprit.
Beschnitt ca. 40 %.

Alle Namen meinen das gleiche Galaxien Päärchen im Sternbild Jagdthund welches in intensiver Wechselbeziehung steht.
Ich hatte vor ein paar Tagen schon mal ein Bild von M51 gezeigt.

M 51 hat einen nahen Begleiter. Im NGC-Katalog (new general catalogue) trägt er die Nummer NGC 5195.
Das ist der helle Bereich im unteren Galaxienfeld.

Durch die Gezeitenwirkung mit NGC5195 entstehen in M51 überdurchschnittlich viele neue Sterne. Man kann sehr viele, sehr massenreiche, sehr junge Sterne dort finden.
Ihnen ist aber nur eine , für astronomische Maßstäbe, extrem kurze Lebensdauer von einigen Millionen Jahren vergönnt. Dann ist der Kernbrennstoff aufgebraucht und die Sterne werden in einer Supernova explodieren. Davon konnte man in M51 in den letzten Jahren drei Stück verfolgen. Das ergibt dann wieder diese schönen farbenprächtigen Nebel, die allerdings auch nur einige zehntausend Jahre zu sehen sind.

Letztendlich wird sich aus diesem Staub wieder ein Stern bilden, der, im Gegensatz zu den ersten Sternen die sich gebildet haben, auch Metalle bzw. schwere Elemente enthält.

(In der Astrononomie werden alle Elemente höher als Helium im Periodensystem als Metalle bezeichnet)

In der Akkreditinsscheibe dieser neue Sterne werden sich wieder Planeten bilden, manche in der habitablen Zone, wo sich Wasser und somit Leben bilden kann.
Ohne diesen Prozess würde es unsere Sonne mit ihren winzigen Planeten, von dem wir einen bewohnen, nicht geben.

Insofern sind wir gar nicht so fern von unserem Osterfest, wo die Wiederauferstehung der zentrale Inhalt ist.
Ich habe das Bild mal bei astrobin astrometriert, dort kann man besser sehen, was sich da im Hintergrund noch alles tummelt. Die markierten Stellen sind allesamt Galaxien.

Ich wünsche Euch frohe Ostertage



Rosettennebel NGC2244

Heute möchte ich Euch mal 3 Bilder zeigen.
1. Das gestackte und bearbeitete Bild von 32 Einzelaufnahmen a 2 Minuten
2. ein Einzelbild
3. Das gestackte, unbearbeitete Bild

Die Schwierigkeit besteht darin, aus dem relativ farblosen Stack die Farben herauszukitzeln, ohne das das Bild zu sehr rauscht.
Die Aufnahmen wurden mit 50 Darks und 29 Flats mit AstroArt6 gestackt und mit Fits, Photoshop und ACDSee bearbeitet.

Der Rosettennebel ist ca. 5.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von ca. 50 Lichtjahren.
Im Zentrum des Nebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244, der den Nebel zum Leuchten bringt.
Das sind sehr junge, erst wenige Millionen Jahre alte Sterne.9 Aufnahmen a. 10 Minuten.

Sony A7S nicht modifiziert
Skywatcher 120/800
34 x 120 Sek.; ISO 3200
Darks, Flats
gestackt mit AstroArt 6

50 Darks, 29 Flats
Gestackt mit AstroArt 5,
Bearbeitet mit AstroArt 6, Fits, Photoshop, ACDSee 9


Andromeda am 30.12.16 mit der Sony A7 s

Neuer Versuch mit der Sony A7 s an M31.
Die Andromeda Galaxie
Sony A7 s
69 x 180 Sek.
Skywatcher Esprit 120/840 mm
Iso 3200
keine Darks
50 Flats
50 Bias

Die Aufnahme zeigt noch ein deutliches Koma, das Problem konnten wir heute lösen.


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