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Unschärfe des Augenblicks

„Deine Intention wirkt stark emotional und atmosphärisch – weniger dokumentarisch, mehr intuitiv.

Das Bild scheint nicht darauf abzuzielen, eine Landschaft klar abzubilden, sondern ein Gefühl einzufangen:

Übergang. Ruhe. Vergänglichkeit.

Die bewusste Unschärfe nimmt der Szene jede Konkretheit. Dadurch wird der Moment zeitlos. Das Gras im Vordergrund wirkt vom Wind bewegt, fast wie eine Erinnerung, die sich nicht festhalten lässt. Der Horizont mit dem warmen Sonnenuntergang steht im Kontrast zu den kühlen Blautönen im Vordergrund – ein Spannungsfeld zwischen Wärme und Distanz, Nähe und Weite.“

Elias K. Norden – Korrespondenzen mit Peter Schmitz

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