Fotos von Peter Schmitz

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Schleier Nebel durch einen CLS Filter

Der Cirrus Nebel mit einem CLS Filter und 3 Std. Belichtungszeit.

Ein CLS Filter erhöht den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmels Hintergrund.
Durch sein große Halbwertsbreite lässt er viel Licht durch und die Sterne werden nur gering abgeschwächt. Ein CLS Filter blockt das Störlicht, z. B. der Strassenbeleuchtung.
d.h., die Emissionslinien von Nieder- Natrium und Hochdrucklampen vollständig ab. Dagegen werden alle wichtigen Emissionslinien astronomischer Objekte durchgelassen.

Das Seeing war ausnahmsweise mal besonders gut, so dass mir eine recht tiefe Aufnahme (für die geringe Belichtungszeit) gelungen ist.

Das Nebelgebiet hat einen Durchmesser von 70 Lichtjahren.

Recht neben dem Sturmvogel kann man schön die Dunkelwolke sehen, die dafür verantwortlich ist, dass auf der linken Seite der Region beim hellen Stern 52 Cygn, mehr und feinere Sterne zu sehen sind, als auf der rechten Seite.

(Der Sturmvogel ist das rechte Filament)

35 Aufnahmen a 300 Sek.
ISO 800, 30 Flats, 30 Darks
gestackt in Fits
bearbeitet mit ACDSee und Photoshop

schleiernebel-9-9-16-1200px1


Übersichts Aufnahme des Cirrus Nebel

(NGC 6960 + NGC 6974 + NGC 6979 + NGC 6992 + NGC 6995 + IC 1340)

Der Schleier-Nebel, wie er auch genannt wird, ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions- und Reflexionsnebeln.
Dieser Supernova Rest in ca. 1.500 Lichtjahren Entfernung, belegt am Himmel etwa ein Feld von 5-6 Vollmond Durchmessern.

Die Nebelschwaden des Cirrus leuchten nicht selber, vielmehr sind es die sich direkt im All bewegenden Gasmassen aus der Sternexplosion.
Die „Schockfront“der Sternenexplosion bewegt sich mit rasanter Geschwindigkeit im All aus und kollidiert mit der zufällig im Gebiet stehenden interstellaren Materie.

Dabei erhitzt sich die Materie so stark, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Die Aufnahme wollte ich die letzten Tage schon mal machen, doch die Batterie des Keypad der Montierung hatte ihren Geist aufgegeben.
Mit einem einfachen Batteriewechsel war es nicht getan. Die Batterie muss eingelötet werden, dazu muss man erst einmal eine Batterie mit Lötfahne finden.
Danach muss dann erst mal die Firmware neu installiert werden.
Das alles klappt natürlich nicht auf Anhieb
Plug & Play im Astrobereich gibt es einfach nicht.
Nun, jetzt läuft alles wieder.
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen noch etwas Licht zu sammeln.

Canon D5MK II mod.
TS imaging star 71 mm
Astro Physics 1200 GTO
15 x 300 Sek.; ISO 800
20 Darks
20 Flats
Bearbeitet mit Fitswork, ACDSee9, Photoshop
cirrus-1200-px


Der östliche Teil des Cirrus

(NGC 6992, NGC 6995, IC 1340)
Belichtung 4 x 600 Sekunden, ISO 800
Darks, Flats
Canon 5D MK II,
Skywatcher 120/840 Esprit
Cirrus-Ostteil-1200-px

Cirrus-1200-px

Für eine besser Auflösung:


Firstlight vom Sturmvogel

mit dem Skywatcher 120/840 Esprit.

NGC 6960 ist Bestandteil des Cirrus Nebel im Sternbild Schwan.

Seit Juli diesen Jahres haben wir ein neues Teleskop, einen Skywatcher Esprit-120ED Triplet Super Apo Refraktor.
Also ein klassisches Linsenteleskop mit sehr guten fotografischen Eigenschaften.

Das machte einen Umbau der Montierung und die komplette Neujustierung nötig.
Nun hat es 3 Monate gedauert, bis gestern endlich etwas vernünftiger Himmel war um mal eine Aufnahme zu machen. Die Durchsicht war nicht so gut, aber immerhin konnten wir einige Photonen auf den Chip bannen.

Hier zeigen wir eine 90 minütige Belichtung von NGC 6960, dem Überest eine Super Nova, ca. 1.500 Lichtjahre entfernt.

Canon D5 MK II astromodifiziert an einem Skywatcher Esprit 120/840 ED, f7 und einem Korrektor zur Bildfeldebnung.
Das gibt schöne scharfe Sterne bis in die Bildecken.

9 x 600 Sek, Iso 800
Montierung: Astrophysics 1200 GTO
geguidet mit einem Skywatcher 80/600 und AstroArt
Gestackt mit Fitswork, bearbeitet mit ACDSee, Fitswork, Photoshop.

Sturmvogel 15.10.14


Ostteil des Cirrus Nebel

NGC 6992 und NGC6995, ein Ausschnitt des Cirrusnebel.
NGC6992 und NGC6995 bilden den Ostteil des Nebels.

Für mich einer der schönsten Nebel am Himmel.
Der Cirrusnebel besteht sowohl aus Reflexionsnebeln als auch aus Emmisionsnebeln.

Er ist im Sternbild Schwan zu finden und ca. 1500 Lichtjahre entfernt. Die zahlreichen NGC Objekte sind der Rest einen Supernova, die sich vor ca. 18.000 Jahren ereignet hat.

Der Ursprungsstern der Supernova ist bis heute nicht gefunden worden.

Jede Supernova dehnt sich extrem schnell aus. Dieses Schockfront kollidiert mit interstellarem Staub, der schon vorhanden war. Dabei wird die Materie so stark erhitzt, dass das Gas ionisiert und so zum Leuchten angeregt wird.

Aufnahme mit einer Canon D5 MK III an einem Skywatcher ED 80/600.
6 Aufnahmen zwischen 360 und 1800 Sekunden.
Gestackt mit AstroArt 5.0, bearbeitet mit ACDSee 6 pro und Fitswork.


Der Ostteil des Cirrusnebel mit 16 Zoll aufgenommen

Eine Aufnahme des Ostteil des Cirrusnebel.
Diesmal allerdings mit 16 Zoll, das entspricht einer Brennweite von 270 cm und einem Teleskopdurchmesser von 40 cm.
NGC 6992 und 6995, die Katalogbezeichnungen des Ostteils, sind zwei von 5 Hauptgruppen des Cirrus.

Er expandiert mit etwa 50 km pro Sekunde!!!

Aufnahme mit einer Canon D5 MK III an einem Orion ODK 16″.
Geguidet mit eime Skywatcher ED 80/600 mit einer HEQ 5 Astrocamera
9 Aufnahmen zwischen 180 und 360 Sekunden.

Gestackt mit AstroArt 5.0, bearbeitet mit ACDSee 6 pro und Fitswork.


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